Species Protection

 

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Species Protection - Natur pur!

 

Die Sonder-Edition "Species Protection" von Magicfelt setzt zu 100% auf natürliche Materialien und unterstützt so Schäfer aus Tirol und Europa, welche selten gewordene und bedrohte Schafrassen hüten. Wir von Gottstein stellen auf Basis der naturbelassenen, ungefärbeten Wolle Naturfilze her, aus denen in vollendeter Handwerkskunst nahtlose, anatomisch geformte Filzpantoffeln gefertigt werden.

 

Das Besondere:


Nur Magicfelt filzt die Wolle in absolut reinem Tiroler Gebirgswasser und stellt somit sicher, dass der entstehende Schuh ein echtes Heimatprodukt ist - natürlich, nachhaltig und Made in Tirol!

 

Geschichte:

 

Als Haustier und auch als Nutztier leben Schafe bereits seit der Steinzeit gemeinsam mit uns Menschen und zählen somit zu den ältesten Haustieren der Welt. Früher wie heute nutzten wir Menschen vor allem die wärmende Wolle, das hochwertige Fleisch sowie die nahrhafte Milch - all diese natürlichen Rohstoffe geben uns die durchaus intelligenten und treuen Tieren.

 

natürliche Hausschuhe

Warum Magicfelt - Species Protection:

  • 100% natürliche Materialien
  • Federleichter Pantoffel, 89 g bei Schuhgröße 38
  • anatomisch geformt
  • wärmeregulierend
  • Made in Tirol
  • Schutz bedrohter Schafrassen unterstützen 

 

 

Vorteile Wollfilz:

  • Wärmedämmend und isolierend
  • Atmungsaktiv
  • Selbstreinigend
  • Geruchsneutralisierend
  • Natürlicher Rohstoff

 

Unsere sorgfältigst ausgwählten Schafrassen

 

 

Tiroler Steinschaf

Tiroler Steinschaf

 

 

Ursprung:

 

Die Ursprünge des Tiroler Steinschafs liegen im neolithischen Torfschaf, die Rasse gehört also zu den ältesten, noch existenten Schafrassen weltweit. Bereits im vergangenen Jahrhundert wurden die Tiroler Steinschafe auf eher abgeschiedenen Bergbauernhöfen gezüchtet. Einerseits zur Selbstversorgung, andererseits wurde bis Mitte des 20.Jahrhunderts aus ihrer Wolle, ganz traditionell in Handarbeit, der urige Lodenstoff hergestellt.

 

  

Rassemerkmale:

  • sehr robuste und fruchtbare Schafrasse

  • geländegängig, ähnlich wie Gämse

  • sehr gut angepasst an die kargen Verhältnisse im Hochgebirge

  • im Vergleich eines der größten Schafe

  • lebt idR auf Almweiden, teilweise über 2500 m

  • die männlich Widder haben ein mächtiges Gehörn, weibliche Tiere sind hornlos

 

 

Merkmale der Wolle:

 

Die Wollhaare des Tiroler Steinschafes bestehen aus einer sehr dicht an der Haut liegenden Unterwolle, diese ist meist leicht gekräuselt, hat eine sehr feine Haarstruktur – die Unterwolle ist bis zu 15 cm lang.

Die markhaltigen, festen und fast glatten Grannenhaare bedecken die Unterwolle, die Grannenhaare sind bis zu 30 cm lang. Darüber liegen die kurzen, spröden Stichelhaare. Zusammengefasst haben Tiroler Steinschafe also eine mittellange Schichtwolle, mit feiner Unterwolle und grobem, langem Deckhaar.

 

Verwendung der Wolle:

 

Aufgrund der besonders schönen, melierten Farboptik der Wolle, wird diese heute für Trachtenkleidung und für Filzhausschuhe verwendet. Der aus der Wolle gewonnene Filz hat auch den Vorteil, dass er relativ unempfindlich gegen Lichteinwirkung ist. Die Wolle ist bekannt für ihre Natürlichkeit, ihre Ursprünglichkeit und ihre Stabilität.

 

 

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Tiroler Bergschaf

Ursprung:

Das Tiroler Bergschaf existiert bereits seit der Zwischenkriegszeit des 20 Jahrhunderts. Entstanden aus einer Kreuzung des norditalienischen Bergamasschaf und dem Tiroler Steinschaf. Üblich für diese Rasse sind die Farben weiß, braun sowie schwarz.

Insbesondere in österreichischen und schweizerischen Alpenregionen ist das Tiroler Bergschaf verbreitet, da diese robuste und sportliche Rasse der ideale Landschaftspfleger für Almen und Gebirgsregionen ist. 

Rassemerkmale:

  • sehr anpassungsfähige, robuste Schafrasse

  • zeichnet sich durch hohe Fruchtbarkeit aus

  • steig- und trittsicher mit kräftigen Beinen

  • angepasst an das raue Bergklima

  • beide Geschlechter sind hornlos

Verwendung der Wolle:

Die Wolle dieser Rasse wird aufgrund ihrer besonders schönen cognac- bis sattbraunen Farbe oft für Vlies und modische Wollprodukte wie etwa Pantoffeln verwendet.

 

 

 

 Tiroler Bergschaf

 

 

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Merkmale der Wolle:

Die Unterwolle dieser Rasse sitzt dicht auf der Haut, sie ist sehr fein, meist gekräuselt und durchschnittlich 15 cm lang. Die Unterwolle wird von festen, teilweise gewellten und markhaltigen Grannenhaaren bedeckt, welche bis zu 30 cm lang sein können. Weiter besitzt das Tiroler Bergschaf Stichelhaare, diese sind kurz, spröde und markhaltig.

Die Wolle wird zwischen 5-15 cm lang, sie ist schlicht bis gewellt und verfügt über den rassetypischen, seidigen Glanz.

 

 

 

Schweizer Juraschaf

 Schweizer Juraschaf

 

 

 

Ursprung:

Das Schweizer Juraschaf, auch bekannt unter dem Namen „Schwarzes Bergschaf der Schweiz“ hat seinen Ursprung im 14. Jahrhundert und geht zurück auf das Frutigschaf. Die Rasse ist insbesondere in der Schweiz weit verbreitet und gehört zu den insgesamt sechs anerkannten Schafrassen der Schweiz. Ursprünglich nutzte man das Schweizer Juraschaf zur Produktion von qualitativ hochwertiger, dunkler, feiner Wolle.

Die Rasse gilt als überaus robust und ist angepasst an das raue, alpine Klima.  

Rassemerkmale:

  • sehr anpassungsfähige, robuste Schafrasse

  • frühreifes und fruchtbares Schaf

  • mittelgroße Schafrasse, mit tiefem, harmonischem Körper

  • widerstandsfähig gegen Krankheiten und Klimaeinflüsse

  • es gibt ausschließlich ganz schwarze oder ganz braune Schafe - Kreuzungen aus dem schwarzen Juraschaf und dem braunen Juraschaf ergeben immer ein reinfarbenes schwarzes bzw. ein reinfarbiges braunes Juraschaf
  • wir verwenden nur die Wolle von schwarzen Schafen

 

Verwendung der Wolle:

Die Wolle wird dank ihrer guten Beschaffenheit und der satten, schwarzen bzw. dunklen, braunen Farbe hauptsächlich für klassische Wollprodukte, insbesondere für Hausschuhe verwendet.

 

 

Merkmale der Wolle:

Die Schafe sind gleichmäßig bewollt, der Körper ist einheitlich schwarz oder dunkelbraun, Kopf und Beine sind immer schwarz-glänzend behaart – die so entstandene Optik ist ein markantes Rassemerkmal.

Aufgrund seiner Herkunft, dem Schweizer Bergland ist das Vlies dicht geschlossen, ausgeglichen und gestapelt. 

 

 

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Coburger Fuchsschaf 

Ursprung:

Das Coburger Fuchsschaf ist bereits seit dem 19. Jahrhundert bekannt, früher war die robuste und widerstandsfähige Rasse besonders in den Mittelgebirgslandschaften Deutschlands weit verbreitet.

Die in der heutigen Zeit oft zur Landschaftspflege gehaltenen Schafe heben sich insbesondere durch ihren leicht rötlichen Schimmer von anderen ab, welchem Sie auch ihren Namen zu verdanken haben, da die Färbung an die von Füchsen erinnert.

Derzeit existieren nur wenige tausend Coburger Fuchsschafe, ein Grund mehr die Rasse zu unterstützen und auch langfristig zu schützen.

 

Rassemerkmale:

  • edles, mittelgroßes Schaf
  • hornlos
  • lange Brunstsaison
  • gute Marschfähigkeit, ideale Landschaftspfleger
  • widerstandsfähig und anpassungsfähige

 

 

  

Coburger Fuchsschaf

 

  

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Merkmale der Wolle:

Das Coburger Fuchsschaf hat als Lamm goldgelbe bis rostbraune Wolle, diese hellt mit zunehmendem Alter auf, so haben die erwachsenen Tiere helle Wolle mit einem leicht rötlichen Schimmer (= goldenem Vlies). Beine und Gesicht sind von Geburt an dunkelbraun behaart, was sich im Laufe des Lebens nicht ändern wird, so entsteht die typische Farbgebung der Rasse.

Einige wenige Schafe besitzen einen sogenannten Aalstrich, ein dunkler Fellstreifen, welcher sich längs über die Rückenmitte zieht.

Bei der Wolle handelt es sich um langabwachsende, melierte Mischwolle, die Wolle ist relativ selten, da die Rasse sehr bedroht ist und ein Tier nur einmal jährlich geschoren werden kann, üblicherweise im Frühjahr/Frühsommer.

 

Verwendung der Wolle:

Die Wolle dieser Rasse wird aufgrund ihrer reinen und hellen Färbung insbesondere für Hausschuhe, Teppiche, Mützen und Damenoberbekleidung verwendet.

 

Moorschnucke

  Moorschnucke

 

 

 

Ursprung:

Die Moorschnucke stammt aus den Moorgebieten Niedersachsens und gehört zur Familie der Heidschnucken, sie ist auch bekannt unter dem Namen:“ Weiße, hornlose Heidschnuke“. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts begannen die Menschen mit der Moorschnucke zu wirtschaften.Ihren klangvollen Namen verdankt sie ihrer Herkunft und der beeindruckenden Fähigkeit sich selbst aus Moorlöchern befreien zu können. Zudem ist die Moorschnuke das einzige Schaf, welches schwimmen kann.

Auch die Moorschnuke gehört zu den vom aussterben bedrohten Schafrassen und wird daher besonders unterstützt und gefördert.

 

Derzeit leben die meisten Exemplare der genügsamen Schafrasse, welche perfekt an karges Futter und weniger tragfähige Böden angepasst ist, in den Hochmoorgebieten Nord- und Mitteldeutschlands. Dort wird sie vor allem zur Landschaftspflege und zum Naturschutz gehalten.

 

Merkmale der Wolle:

Die Wolle zeichnet sich durch ihre schöne, weiße Farbe aus, welche aus einer groben Überwolle und einer feinen Unterwolle besteht. Die Überwolle wird nicht für Kleidung verwendet, da sie sehr grob ist, die Unterwolle hingegen ist sehr fein, sie wird zur Herstellung von Textilien verwendet.

  

 

Rassemerkmale:

  • Sehr genügsame, marschfähige und robuste Schafrasse

  • vom Aussterben bedroht

  • kann schwimmen

  • kleinwüchsig

  • klein und leicht, kommen dahin wo Mensch und Maschine versagen

 

Verwendung der Wolle:

Früher wurde die Rasse hauptsächlich zur Erzeugung von Wolle, Fleisch und Dünger für die bewirtschafteten Äcker gezüchtet.

Heute nutzt man die feine Unterwolle zur Produktion von Bekleidung, Filzen und Hausschuhen, aber auch Teppichen- die Produkte erfreuen sich aufgrund der hellen, reinen Wollfarbe großer Beliebtheit.

 

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Gotlandschaf

Ursprung:

 

Das Gotlandschaf stammt, wie sein Name bereits vermuten lässt, von der schwedischen Insel Gotland. Die Rasse existiert schon seit der Eisenzeit und geht zurück auf das Gotländische Freiweideschaf. In den frühen 20iger Jahren wurde dann das Gotlandschaf, so wie wir es heute kennen, gezüchtet.

 

Noch heute wird das Gotlandschaf vor allem in Schweden und auf Gotland selbst gehalten, ist aber auch in Deutschland, Dänemark und den Niederlanden weit verbreitet.

Die Schafe sind besonders zur Landschaftspflege in Natur- und Vogelschutzgebieten geeignet, da sie dort zur Erhaltung von bedrohten Tier- und Pflanzenarten beitragen, indem sie offene, dennoch geschützte Flächen in bestehende Büsche beißen, worin u.a. Vögel optimale Brutstätten bilden können.

 

 

Rassemerkmale:

 

  • kleines bis mittelgroßes Pelzschaf

  • verschiedene Grauschattierungen bis hin zu dunkelbraun, Lämmer werden schwarz geboren

  • genügsam, robust und wetterfest

  • beide Geschlechter sind behornt

  • wirft seine Wolle zum Teil im Frühjahr selbst ab

 

 

 

 

 Gotlandschaf 

 

 

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Merkmale der Wolle:

 

Durch seine dichte Wolle ist das Gotlandschaf nahezu unempfindlich gegen jegliche Witterung. Das mischwollige Vlies aus Unterhaar, Deckhaar und markhaltigen Haaren schützt perfekt vor Kälte, Nässe und Wind. Erwachsene Tiere werden in der Regel zweimal jährlich geschoren, wobei sie im Frühjahr einen Teil ihrer Wolle auch selbst abwerfen. Die typische Farbe der Wolle ist silbergrau bis dunkelbraun meliert.

 

Verwendung der Wolle:

 

Die Wolle des Gotlandschafes eignet sich besonders gut zur Filzproduktion, aus ihr entstehen neben Hausschuhen auch Webteppiche und Kissen.

 

Shetlandschaf

 

Shetlandschaf 

 

 

 

Ursprung:

Shetlandschafe haben ihren Ursprung auf den Shetlandinseln, welche zu Schottland gehören – sie sind also wie es der Name vermuten lässt echte Schotten. Die Rasse gehört zur Familie der kurzschwanzigen, nordischen Heideschafe und ist bereits seit der Steinzeit bekannt.

Die widerstandsfähigen Tiere haben sich im Laufe der Zeit nahezu perfekt an das Leben auf kargem und nährstoffarmen Boden angepasst.

 

 

 

Rassemerkmale:

  • Sehr genügsame, marschfähige und robuste Schafrasse

  • vom Aussterben bedroht

  • kleinwüchsig

  • hat schöne braune Farbtöne wie beispielsweise "moarit"

Merkmale der Wolle:

Shetlandschafe haben Wolle von allerfeinster Qualität. Das Besondere an der Rasse ist die Art, wie man ihre Wolle gewinnt, denn die Tiere streifen diese einmal jährlich, im Frühjahr ab. Die Wolle löst sich besonders leicht vom Schaf und kann „geplückt“ werden.

Die Wolle selbst ist sehr wärmend, weich und extrem elastisch, was einen hohen Tragekomfort mit sich bringt.

Die natürliche Färbung der Wolle hat etwa elf verschiedene Hauptwollfarbtypen, welche von weiß, über honigbraun bis hin zu schwarz reichen. Die Tiere der von Gottstein unterstützten Schafherde haben warme, hellbraune Wolle – genau die Farbe der Schuhe.

 

Verwendung der Wolle:

Aus der besonders hochwertigen und wärmenden Shetlandschaf-Wolle werden insbesondere Filz-Produkte wie Schals und Pantoffeln hergestellt, welche sich aufgrund der Eigenschaften und der schönen Färbung der Wolle einer immer größeren Beliebtheit erfreuen.

 

 

 

 

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